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Baumgeflüster: Eine Einladung zum Innehalten in der Galerie KunsTraum 44

Sechs Künstler_innen präsentieren unterschiedliche Blickwinkel auf die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Natur.

Pünktlich zum Erwachen der Natur, gibt der KunstTraum 44 vom 3. bis zum 24. Mai 2026 den Stimmen des Waldes eine Bühne. Unter dem Titel „Baumgeflüster“ zeigen sechs Künstlerinnen und Künstler aus der Region Werke, die weit über die rein ästhetische Abbildung des Waldes hinausgehen. Die Ausstellung beleuchtet den Baum als Symbol für Kraft, Heilung und Neuanfang, hinterfragt aber auch die Zerbrechlichkeit dieses Lebensraums in Zeiten des Klimawandels.

Ein Dialog zwischen Kraft und Fragilität

Der Baum ist tief im kollektiven Gedächtnis verwurzelt – das Sprichwort vom „Haus bauen, Kind kriegen, Baum pflanzen“ zeugt davon. Doch was flüstern uns die Bäume heute zu? Die Ausstellung nähert sich dieser Frage mit Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Objekten:

  • Katja Trümper: Ihre geometrischen „BOTlings“ erobern in der neuen Serie ROOTS die Leinwand. Die Figuren stehen für Mut und den Drang, über sich hinauszuwachsen, während sie gleichzeitig Halt in der Verwurzelung suchen.
  • Timo Erdmann: Der Bildhauer nutzt Fundhölzer, um den menschlichen Eingriff in die Natur zu dekonstruieren. Seine mit Schrauben und Gewindestangen verbundenen Skulpturen sind sichtbare Reparaturversuche, die ihre Verletzlichkeit und den „Schmerz“ des Holzes offenbaren.
  • Kathrin Lieske: In ihren atmosphärischen Gemälden wird der Wald zum schützenden Raum. Sie visualisiert die Umarmung der Natur und die Geborgenheit, die in der Stille und Entschleunigung des Blattwerks zu finden ist.
  • Margit Matthews: Mit einem präzisen Gespür für Licht und Struktur verbindet sie analoges Handwerk mit digitaler Präzision. Ihre Fotografien dokumentieren das Wachstum und die Zeichen der Zeit in der Holzoberfläche.
  • Astrid Kemper: Die Zeichnerin widmet sich den „kleinen Welten“ der Moose und Flechten. Ihre feinen grafischen Arbeiten sind ein Plädoyer für die Wahrnehmung des Großen im Kleinen und die verletzliche Stärke uralter Ökosysteme.
  • Dorothea Gräbner: Sie lenkt den Blick auf das oft missverstandene Zusammenspiel von Baum und Insekt. Ihre aus Waldmaterialien gefertigten Krabbeltiere erzählen von der Waldgemeinschaft und den Herausforderungen durch Trockenheit und Klimawandel.

Rahmenprogramm: Den Baum mit allen Sinnen erleben

Die Ausstellung bietet mehr als reine Betrachtung. Ein vielfältiges Programm lädt zum Mitmachen und Reflektieren ein:

  • Vernissage & Get-Together: Sonntag, 3. Mai, 15:00 Uhr. Die Künstler_innen sind anwesend und freuen sich auf den Austausch über persönliche „Baumgeschichten“.
  • Lesung mit Anette Bernjus: Sonntag, 10. Mai, 15:00 Uhr. Die Waldpädagogin und Expertin für Waldbaden liest zum Thema.
  • Meditation mit Anja Schulte: Sonntag, 17. Mai, 15:00 Uhr. Ein Vortrag mit Atem-Meditation lässt die Qualitäten des Baumes – Verwurzelung und Wachstum – körperlich erfahrbar werden.

Eckdaten zur Ausstellung

  • Zeitraum: 3. bis 24. Mai 2026
  • Ort: KunsTraum 44, Parkstraße 2, 65779 Kelkheim/Ts.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzliche Grüße,

Kathrin Lieske

VORSCHAU

31.05.2026 15.00 Uhr

Sonntag

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